Weihnachtsspende für kranke Kinder

 

Grundschule „Auf dem Falkenflug“ spendet den Erlös des Weihnachtstheaters an die Station Peiper in Gießen

 

Traditionell führte die Grundschule auf dem Falkenflug Mitte Dezember ihr Weihnachtstheater auf. Dazu hatten alle Klassen etwas einstudiert, was sie den vielen, großen und kleinen, Besuchern in der Turnhalle der Schule vorführten.

 

Die Schule hatte in diesem Rahmen erneut um Spenden für die Station Peiper in Gießen gebeten. Der Elternverein für Leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e.V. wurde 1982 von betroffenen Eltern gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation der Kinder in der Universitäts-Kinderklinik in Gießen zu verbessern. Dafür wurde eine kindgerechte Umgebung geschaffen, ein Spiel- und Elternzimmer eingerichtet sowie zwei Erzieherinnen personell zur Verfügung gestellt. Zudem gibt es einen Ambulanzdienst, der die Kinder zuhause betreut und so den stationären Aufenthalt verkürzt.

 

Bereits 1986 wurde ein Familienzentrum eingerichtet. Dafür wurde ein Haus in Kliniknähe gekauft, um einen Ort zu schaffen, der die Möglichkeit bietet, ständig in der Nähe des Kindes zu sein und trotzdem Abstand und Entspannung gewinnen zu können.
Tragischer Weise geraten einige Familien durch die Krankheit ihres Kindes in finanzielle Not, auch hier wird entsprechende Unterstützung geleistet. Zu guter Letzt wird auch die Forschung auf dem Gebiet der Leukämieerkrankungen (kliniknah und unmittelbar anwendungsbezogen) gefördert.

Schüler der Grundschule, zusammen mit ihren Lehrerinnen (v. l.): Claudia Koch, Heike Reinhardt-Kunz, Ellen Hammer, Schulleiterin Alessandra Schmitt und Elsbeth Seim

 

Zu der offiziellen Scheckübergabe war Frau Elsbeth Seim, als Vorstandsmitglied des Elternvereins für Leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e. V. in die Grundschule „Auf dem Falkenflug“ gekommen. Frau Seim berichtete noch einmal über die vielfältige Arbeit der Station Peiper. Auch die anwesenden Kinder hatten die Gelegenheit Fragen zu stellen, die Frau Seim kindgerecht und gut verständlich beantwortete. Trotz der schlimmen Diagnosen und den langen Therapien berichtete Frau Seim, dass im Durchschnitt neun von zehn Kindern wieder gesund werden. Zum Abschluss bedankte Sie sich, auch im Namen des Vereins, für die Spende in Höhe von EUR 725,-.

 

Die Station Peiper leistet eine hervorragende und wichtige Arbeit und daher freuen wir uns sehr, dass wir dazu einen finanziellen Beitrag dazu leisten können.

 

Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich für die Spenden der Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten bedanken.

 

 

 

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