Schulsozialarbeit

1.2.        Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist nach unserem Selbstverständnis ein offensives, niederschwelliges Angebot, um die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Schulalltag besser berücksichtigen zu können. Es handelt sich dabei um eine eigenständige Einrichtung der Jugendhilfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gleichberechtigt mit den Lehrkräften zusammen. Das Angebot ist vorrangig präventiv und kooperativ ausgerichtet und für alle Schüler/innen eine vertrauliche erste Anlaufstelle und Vermittlungsinstanz. Ausgehend von den Kompetenzen junger Menschen verfolgen wir in unserer Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz, der passgenaue und zielgerichtete Hilfen anbietet.

In Löhnberg greift die gemeinsame Arbeit schon vor dem Eintritt in die Schule mit der „Vorschulsozialarbeit“.

Mit der Schulsozialarbeit fördern wir, sowohl die schulische und berufliche Bildung, als auch die Herausbildung  sozialer Kompetenzen und die Unterstützung der Persönlichkeit- und Identitätsentwicklung.

Darüber hinaus legen wir in unserer Arbeit besonderes Augenmerk auf geschlechtsspezifische Sichtweisen und Prozesse, die im Kontext schulischen und sozialen Lernens unterschiedliche Auswirkungen auf Mädchen und Jungen haben können (Stichwort „Gender Mainstreaming“).  

Folgende Ziele hat die Schulsoziarbeit in Löhnberg:

·         Förderung der Konfliktfähigkeit und konstruktiver Konfliktlösungen

·         Förderung sozialer Kompetenz

·         Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

·         Unterstützung bei Krisen in Schule, Familie, Gemeinwesen

·         Unterstützung beim Übergang von Grundschule in 5./6. Klasse

·         Unterstützung erfolgreiche Bewältigung Übergang Schule / Ausbildung

·         Vermittlung in Konflikten Schüler/Lehrer/Eltern

·         Förderung der Identifikation mit „ihrer“ Schule

Bezogen auf die Institution Schule:

·         Klimaverbesserung in der Schule

·         Vernetzung und Kooperation von Schule und anderen Institutionen

·         Entwicklung eines fortschrittlichen Schulprofils

·         Psychosoziale Entlastung der Lehrkräfte

·         Mitarbeit an einer „Corporate Identity“ der Schule

·         Mitwirkung bei schwierigen Prozessen Schüler/Eltern/Lehrer

 

Bezogen auf Eltern:

·         Motivierung der Eltern zur Mitwirkung bei schulischen Prozessen

·         Abbau von Schwellenängsten gegenüber der Schule

·         Förderung der Erziehungskompetenz der Eltern

·         Vernetzung der Angebote im Bereich Hilfen zur Erziehung, des Jugendschutzes, der Berufsvorbereitung, des Freizeitbereichs 

Bezogen auf die Öffentlichkeit:

·         Integration der Schule in das Gemeinwesen

·         Mitentwicklung eines attraktiven Schulprofils